Kleidertauschparty 2.0

Nachdem das Feedback zu unserer ersten Kleidertauschparty so gut war wollen wir das gerne wiederholen und organisieren Anfang dieses Semester wieder eine Party. Sie findet am Montag, den 18.11 von 17-19 Uhr in der Immatrikulationshalle der TUM, Arcisstraße 21, 80333 München statt.

Es gibt wie immer keine Mengenbegrenzung, das heißt jeder kann soviel mitbringen und auch mit Nachhause nehmen wie er möchte. Selbstverständlich könnt ihr auch vorbei kommen, wenn ihr keine Klamotten abzugeben habt oder nichts braucht. Es werden jedoch nur gut erhaltene, fleckenfreie Kleidungsstücke und Schuhe angenommen, keine Accessoires oder Deko! Nicht getauschte Kleidung wird an die FairWertung gespendet oder ihr könnt sie wieder mit Nachhause nehmen!

Fleißige Foodsaver haben für euch Essen gerettet, das sie uns zur Party mitbringen. Zusätzlich haben wir dieses Mal eine Sammelbox für alte Handys, die der Landesverband für Vogelschutz für euch umweltfreundlich entsorgt und recycelt.

Wir haben außerdem einige Informationen, Zahlen und Fakten über die Textilindustrie sowie nachhaltige Alternativen vor Ort ausgehängt. Also kommt vorbei, bringt frischen Wind in euren Kleiderschrank und tut gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes.


P.S. Männer sind auch herzlich willkommen!


Wir freuen uns auf Euch!

Das Semesterthema im WS 2019/20

zur Anmeldung für Studierende:
1-3 ECTS Punkte Innenstadt & Garching

Mission imPossible: Grüne Utopien verwirklichen

Die Forderungen nach effektivem Klimaschutz werden spürbar lauter und notwendiger. Doch wie können diese Forderungen nach einer ökologisch nachhaltigen Gesellschaft sozial verträglich und rechtzeitig umgesetzt werden?

Innovative Technologien wie Carbon Capture versprechen uns bereits komfortable Wege des Klimaschutzes ohne spürbare Änderungen im Alltag vornehmen zu müssen. Um jedoch im Wohlstand ökologisch und sozial nachhaltig zu leben, bedarf es eines grundsätzlichen Wandels unserer Lebensweise.

Große Veränderungen lösen Unsicherheiten aus – die dabei entstehenden Chancen werden aktuell oft vernachlässigt oder als unrealisierbare Utopien abgetan. Derzeit gibt es keinen abschließenden Masterplan für eine nachhaltige und umweltfreundliche Zukunft, daher ist es wichtig über bestehende Möglichkeiten und Ideen zu sprechen. Zudem können Ängste vor einem Wandel reduziert und nachhaltige Konzepte in die Mitte unserer Gesellschaft getragen werden.

Um diesen Prozess zu beschleunigen, organisiert das Referat für Umwelt die öffentliche „Ringvorlesung Umwelt“ am Stammgelände und am Forschungszentrum Garching der TU München. Wir laden Sie ein, von Experten über die Verwirklichung grüner Utopien zu lernen und diese mit ihnen zu diskutieren – informativ, kritisch und interdisziplinär.

Pressemitteilung

Studierendenvertretungen von LMU & TUM unterstützen die Forderungen von Fridays For Future

München. Bereits 1972 zeigte der Club of Rome in seiner Studie über die Grenzen des Wachstums* konkrete existenzbedrohende Szenarien auf. Trotz Gegensteuern von Wirtschaft und Politik zeigen sich heute, 50 Jahre später, kaum Wirkungen. Wir verantworten weiterhin das gegenwärtige Massensterben in der Tier- und Pflanzenwelt als auch den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur. Der Weltklimarat (IPCC) mahnt uns deutlich zur Verhaltensänderung bei Ernährung, Konsum und Ressourcenverbrauch**. Trotzdem emittiert die globale Bevölkerung jedes Jahr mehr CO2-Äquivalente als im Vorjahr. Um den Bedrohungen des Klimawandels zu entgehen, bedarf es jetzt einer drastischen Reduktion unserer derzeitigen Emissionen und konsequente Maßnahmen, um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft garantieren zu können.

Tausende Schüler*innen haben das erkannt und gehen inspiriert von Greta Thunberg jeden Freitag auf die Straße, um für diese Rechte zu demonstrieren. Mit Forderungen*** wie der Einhaltung des 1,5- Grad-Zieles oder dem Ausstieg aus dem Kohlestrom bis 2030 möchte Fridays For Future Politiker*innen zu dringend notwendigem Handeln bewegen.

Auch an die Stadt München stellten die Aktivist*innen der Jugendbewegung Ende Juni 31 konkrete Forderungen****. Demnach solle die bayerische Landeshauptstadt bis 2035 CO2-frei und bis 2025 innerhalb des mittleren Rings autofrei werden. Dafür sollen der ÖPNV und Radverkehr ausgebaut werden. Die Umsetzung dieser Vorschläge würde für die Region einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und München in eine Vorbildrolle für Großstädte setzen.

Um ein Zeichen der Solidarität zu setzen und den Forderungen von Fridays For Future Nachdruck zu verleihen, haben die Studierendenvertretungen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) beschlossen, die Forderungen der Jugendbewegung ideell zu unterstützen. Somit stellen sie sich vertretend für etwa 90.000 Studierende hinter jene nationale und regionale Forderungen an die Regierenden. „Die offizielle Unterstützung von FFF ist ein bedeutender Schritt und ein wichtiges Signal an die Politik“, erklärt Valentin Costa, Leiter des Umweltreferats der Studierendenvertretung der LMU. „Wenn sich die Studierendenvertretungen von zwei der größten Unis Deutschlands mit der Jugendbewegung solidarisieren, gibt ihr das nochmal gewaltigen Rückenwind“.

Unsere Universitäten, welche wissenschaftliches Arbeiten und anspruchsvolle Lehre vereinen, sind Einrichtungen, denen aufgrund ihrer Erkenntnisse und Außenwirkung große Bedeutung zugesprochen wird. Daher ist es wichtig, dass sich Studierende zum derzeit fortschreitendem Klimawandel positionieren und die öffentlichen Diskussion anregen. “Mit der Unterstützung der FFF- Forderungen findet nun eine deutliche Positionierung statt”, so Max Hoffmann, Referent für Umwelt an der TUM. “Dies bestärkt zudem erneut die Dringlichkeit des politischen und wirtschaftlichen Handlungsbedarfs beim globalen Umweltschutz.”

Die Wissenschaft ist sich einig, dass der menschengemachte Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten verheerende Folgen haben wird, wenn wir unsere Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nicht entsprechend anpassen. Eine lebenswerte Zukunft ist noch möglich – wenn wir schnell und entschieden handeln.

* Meadows, D., Meadows, D., Zahn, E. & Milling, P. (1972). Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt.
** International Panel on Climate Change (2019). Climate Change and Land: an IPCC special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial ecosystems. [28.08.2019].
*** Siehe Webseite von Fridays for Future [28.08.2019].
**** Wetzel, J. (2019). “Fridays for Future”-Aktivisten stellen 31 Forderungen an München. Süddeutsche Zeitung. [16.08.2019].

Treffen für Interessierte & neue Mitglieder am 20.09 !

Du hast zu viel Zeit? Dann bist du hier richtig!
Scherz beiseite: Du hast uns entweder schon persönlich mitgeteilt, dass du an unserer Arbeit interessiert bist, oder willst dir ein Bild von dem Team und den Verantwortungen des Referats für Umwelt and der TU München machen? Dann komm vorbei!

Zur Facebook Veranstaltung:

Dafür laden wir jetzt ein, damit du unsere Struktur und Mitglieder bei entspannter Runde im Büro der Studentischen Vertretung kennenlernen kannst. Komm gerne schon zur großen Demonstration von Fridays for Future um 12:00 Uhr auf dem Königsplatz vorbei. Weitere Informationen dazu bekommst du als direkte Message. Schreib uns einfach an.

1,5°C – geht das? Globale Handlungsstrategien

Das Referat für Umwelt der TU München organisiert jedes Semester zu wechselnden Themen die Ringvorlesung Umwelt am Stammgelände und die Vortragsreihe Umwelt – TUM in Garching am Forschungszentrum.

Termine
TUM Innenstadt: Mittwoch 19:30 Uhr, HS 2750
TUM Garching: Dienstag 18:00 Uhr, MW 1801 (Raum wurde geändert)
Hier geht es zur Anmeldung der LV für Studierende der TUM

Das Semesterthema 2019
1,5°C – geht das? Globale Handlungsstrategien

Die UN hat nach der Weltklimakonferenz in Paris eine zweite Einigung in Kattowitz getroffen. Das Ziel: Der globale Temperaturanstieg muss möglichst auf 1,5°C gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden. Die jetzigen Beschlüsse reichen dafür jedoch nicht aus, stattdessen befinden wir uns noch auf einem Kurs von 3 – 4°C Temperaturanstieg! Sind wir dieser immensen Herausforderung überhaupt gewachsen?

Im 2018 veröffentlichen Bericht des UN-Weltklimarats (IPCC) wird fundiert prognostiziert was ein Anstieg um 2°C bedeutet: 98% aller Korallen und damit ein einzigartiges Ökosystem von bis zu 1 Mio. Arten sterben aus, mehrere hundert Mio. Menschen werden sich in klimabedingter Armut ohne Trinkwasserversorgung wiederfinden und der Meeresspiegel wird im Durchschnitt um 50cm ansteigen.

Die Konsequenzen dieser Ereignisse, als auch Gegenmaßnahmen und Herausforderungen denen wir uns stellen müssen, präsentieren und diskutieren wir im Sommersemester 2019 an der TU München bei der „Ringvorlesung Umwelt“ – öffentlich, interdisziplinär, informativ und kritisch.

We want you!

Falls du ein TUM-Studi bist und nach deiner Teilnahme an unserer Umfrage hierher weitergeleitet wurdest, wollen wir uns schon mal bei dir bedanken!

Vergangenen Sommer hat uns Prof. Harald Lesch im Rahmen der Ringvorlesung eindrucksvoll vor Augen geführt, welche Bedeutung ökologisch nachhaltiges Handeln für uns zukünftig haben wird.
Wir vom Referat für Umwelt gestalten das Unileben aktiv mit – sei es durch die Ringvorlesung oder Vortragsreihe Umwelt, Gesprächen mit dem Präsidium über erneuerbare Energiekonzepte oder Projekte wie einer nachhaltigeren, ökologischen Mensa und wiederkehrenden Kleidertauschparty.

Aus diesem Grund freuen wir uns immer auf neue Gesichter, die an nachhaltigeren Strukturen und ökologischen Themen interessiert sind und Lust haben im Team mitzuarbeiten.

Sprich uns einfach nach einem Vortrag an oder schreib uns eine Mail mit deinem Kontakt.Gentrit Fazlija

Filmvorführung – Die Grüne Lüge

Am 07.11.18 fand unser Semester-Highlight bei der Vorstellung des Films “Die grüne Lüge” – unterstützt vom Team des TU Films – statt.
Etwa 600 Studierenden kamen am Abend in den Carl-von-Linde Hörsaal, um sich Werner Bootes humorvollen, ehrlich kritischen und Augen öffnenden Film über Verpackungsschwindel und angeblich nachhaltig arbeitende Konzerne anzuschauen.
Vielen Dank an die Organisation vom TU Film und die Resonanz der Interessierten.
Bis bald in der Vorlesung!

Harald Lesch: Warum tun wir nicht was wir sollten?

Update: Link und Folien zum Vortrag in Videoaufzeichnungen

Das Umweltreferat lädt ein: Vortrag von Prof. Harald Lesch zum Thema “Warum tun wir nicht was wir sollten? Energiewende und Klimawandel als Überforderung”.

Die Zeichen mehren sich. Insektenschwund, Hitzerekorde und Monsterstürme. Dürren, Gletscherschwund, Überflutungen. 

„Harald Lesch: Warum tun wir nicht was wir sollten?“ weiterlesen

Netzwerk Süd – Treffen in München 06.05.2018

Bericht: Netzwerk Süd – Treffen in München 06.05.2018

Die Idee für das erste Treffen von Netzwerk Süd fand ihren Ursprung auf der „Konferenz n“ in Berlin im Dezember 2017. Auf der vom „netzwerk n“ organisierten Konferenz wurde unter den bayrischen Umweltgruppen gescherzt, eine „Bavarian Alliance of Sustainable Campusses“ aufzubauen. Dazu stießen noch die Umweltgruppe Innsbruck und voilà – der Grundstein eines Netzwerktreffens wurde gelegt: Es hat sich ein Treffen in München realisiert mit Teilnehmern von der KU Eichstätt, der Universität Innsbruck, dem Green Office Augsburg, der Hochschule Landshut, sowie von der LMU und der TUM aus München.

„Netzwerk Süd – Treffen in München 06.05.2018“ weiterlesen

After Movie zum Vortrag von Claus Hipp: Unternehmerische Ethik

 

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Corporate Sustainability haben wir am 12.06. Prof. Dr. Claus Hipp im Rahmen der Ringvorlesung Umwelt an TUM begrüßen dürfen.

Wir danken Herrn Hipp für seine Bereitschaft im Rahmen der Vortragsreihe des Umweltreferats der studentischen Vertretung über sein Leben, seinen Erfolg und die wichtigen moralischen Entscheidungen für kontinuierliche Verbesserung zu sprechen. In seinem vielbeachteten Vortrag geht er dabei auf Aspekte der Unternehmensethik am Beispiel des Familienunternehmens Hipp ein.